Beats Studio Buds: ANC-Hörstöpsel mit Airpods-Pro-Technik kosten 150 Euro

Die Studio Buds von Beats bieten einige Funktionen der Airpods Pro, kosten aber weniger und unterstützen Android.

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Studio Buds
Studio Buds (Bild: Beats)

Die Apple-Tochter Beats hat neue Bluetooth-Hörstöpsel mit Active Noise Cancellation (ANC) vorgestellt, die Technik bieten, die bereits in den Airpods Pro eingesetzt wird - zu einem günstigeren Preis. Dabei hat das Beats-Produkt einen Vorteil: Im Unterschied zu den Apple-Stöpseln gibt es eine vollständige Unterstützung auch für Android.

Die Beats-Stöpsel sollen besonders gut klingen und setzen auf 8,2 mm große Membranen. Damit der Musik ohne lästige Störgeräusche gelauscht werden kann, bieten die Stöpsel Active Noisce Cancellation (ANC). ANC spielt einen Gegenschall aus, der lästige Hintergrundgeräusche verringern soll. Zudem gibt es einen Transparenzmodus, um bei Bedarf etwa Ansagen in öffentlichen Verkehrsmitteln hören zu können, ohne die Stöpsel aus dem Ohr nehmen zu müssen.

Die Hörstöpsel werden mit Silikonaufsätzen in drei Größen ausgeliefert, die für eine gute passive Geräuschminimierung sorgen sollen. Dabei haben die Stöpsel spezielle Belüftungskanäle, die eine Anti-Schritthall-Technik darstellen. Auch die Airpods Pro bieten ein Belüftungssystem zur Beseitigung von Schritthall.

Studio Buds nutzen Technik der Airpods Pro

Falls gegen Schritthall keine Maßnahmen ergriffen werden, können die Aufsätze so abdichten, dass ein Druck im Ohr erzeugt wird. Dann hören wir jeden einzelnen Schritt beim Laufen als dumpfes Auftreten - das ist unangenehm und mindert den Musikgenuss. Diese Probleme soll es mit den Beats Studio nicht geben.

Beim Einsatz von ANC-Technik werden die Hintergrundgeräusche über Mikrofone in den Stöpseln analysiert, das macht solche Produkte anfällig für Windgeräusche. Viele ANC-Produkte können draußen kaum verwendet werden, weil der Wind stark pfeifend zu hören ist und den Musikgenuss stört. Beats macht keine Angaben dazu, ob dagegen etwas unternommen wurde. Beim Telefonieren sollen die Mikrofone Technik zur Reduzierung von Windgeräuschen bieten.

  • Studio Buds (Bild: Beats)
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Studio Buds (Bild: Beats)

Für die Studio Buds wird es eine App für Android und iOS geben, um die Stöpsel zu konfigurieren oder bei Bedarf Updates einspielen zu können. Damit haben die Beats-Stöpsel einen Vorteil gegenüber den Airpods-Produkten, für die Apple keine Android-App anbietet. Beats machte keine Angaben dazu, ob die Studio Buds eine Ohrerkennung bieten, damit die Musik angehalten wird, wenn einer der Stöpsel aus dem Ohr genommen wird.

Beats-Stöpsel mit Tasten- statt Sensorsteuerung

Gesteuert werden die Beats-Stöpsel mit einer Taste auf jeder Seite, um etwa Anrufe anzunehmen, die Musik anzuhalten oder zwischen ANC und Transparenzmodus zu wechseln. Es gibt keine fehlerträchtige Sensorsteuerung. Die Stöpsel sind nach IPX4 zertifiziert und stören sich damit nicht an Spritzwasser.

Werden die Beats-Stöpsel mit einem passenden Apple-Produkt verwendet, kann Siri auf Zuruf genutzt werden. Auch Alexa und Google Assistant sollen über die Stöpsel aufgerufen werden können, vermutlich dann mittels Tastendruck.

Beats machte bei der Produktvorstellung keine Angaben zur unterstützten Blutooth-Version oder den verwendeten Codecs; auch auf der Produktseite finden sich dazu keine Angaben. Offen ist ebenfalls, ob die Studio Buds zwei parallele Bluetooth-Verbindungen erlauben. Diese Fähigkeit ist im Segment der Bluetooth-Hörstöpsel eher eine Ausnahme, Jabra ist hier die große Ausnahme.

Studio Buds sollen fünf Stunden Akkulaufzeit liefern

Beats gibt für die Studio Buds eine Akkulaufzeit von fünf Stunden bei aktiviertem ANC an. Das stellt eine gute Akkulaufzeit für diese Geräteklasse dar, viele ANC-Konkurrenzmodelle erreichen diese Werte nicht.

Zum Lieferumfang gehört ein Ladeetui, das über USB-C aufgeladen werden kann. Drahtloses Aufladen wie bei den Airpdos Pro wird nicht unterstützt. Mit dem Ladeetui soll eine Gesamtakkulaufzeit von 15 Stunden erreicht werden. Im Schnellladebetrieb sollen fünf Minuten ausreichen, um eine Stunde lang Musik hören zu können.

Beats will die Studio Buds irgendwann im Sommer zum Preis von 150 Euro in den Farben Schwarz, Weiß und Rot auf den Markt bringen. Zum Vergleich: Die Airpods Pro kosten mit einem Listenpreis von 280 Euro fast doppelt so viel. Die Apple-Tochter machte zum Termin für die Markteinführung der Studio Buds keine genaueren Angaben.

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Sterling-Archer 15. Jun 2021

Ich hab hier son 30¤ chinading das zwar den Akkustand nicht akkurat anzeigt (prozente...

AllDayPiano 15. Jun 2021

Ach geil kommen die jetzt endlich. Habe wegen denen den Kauf der älteren ausgesessen...

Carl Ranseier 15. Jun 2021

Oh, stand das im Text und ich habe es überlesen? Wenn ja, sorry. USD 280, also bei uns...



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