Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.

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Aufzugsturm von Thyssen-Krupp in Rottweil: Ein Schwingungsdämpfer, der Schwingungen erzeugt
Aufzugsturm von Thyssen-Krupp in Rottweil: Ein Schwingungsdämpfer, der Schwingungen erzeugt (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Zum Glück schirmen mehr als mannshohe Glasscheiben die Aussichtsplattform gegen das Wetter ab. Denn es zieht ganz schön in gut 230 Metern Höhe. Im Süden sollen von hier oben Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen sein, die bekannteste Bergformation im Berner Oberland, im Westen der Feldberg, die höchste Erhebung des Schwarzwaldes. Heute jedoch verhüllen Wolken das Panorama. Der Wind umtost die höchste Aussichtsplattform Deutschlands, Regentropfen klatschen gegen das Glas.

Aber wir sind ohnehin nicht nach Rottweil gekommen, um die Aussicht zu genießen. Denn in dem 246 Meter hohen Turm in der Stadt auf halber Strecke zwischen Stuttgart und dem Bodensee testet Thyssen-Krupp Elevator Aufzüge – darunter einen, der das Zeug hat, den Hochhausbau zu revolutionieren: Nicht nur, dass er es den Bauherren ermöglicht, weiter in die Höhe zu bauen als bisher und Gebäudebetreibern mehr Fläche bietet. Er lässt Architekten von völlig neuen Gebäudeformen träumen.


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